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Labor: Events 2014/15

Igiaba Scego: Roma Negata – Postkoloniale Wege durch die Stadt Rom

Vortrag, Buchpräsentation und Diskussion mit der Autorin Igiaba Scego (in englischer Sprache)
Di 21. 04. 2015, 19.00
aus Krankheitsgründen entfällt diese Veranstaltung


Libyen, Somalia, Eritrea, Äthiopien: Welche Spuren haben die kolonialen “Abenteuer” Italiens in Rom hinterlassen? Rino Bianchi und Igiaba Scego gehen in ihrem 2014 erschienenen Buch Roma Negata – Percorsi postcoloniali nella città (deutsch: Verleugnetes Rom – Postkoloniale Wege durch die Stadt) dieser Frage nach.
Roma negata ist eine Reise durch die Stadt Rom mit der Absicht, die verdrängte koloniale Vergangenheit aus der Vergessenheit zu holen und denen eine Stimme zu verleihen, die aus jenem Afrika stammen, das Italien zuerst besetzt und dann vergessen hat. Igiaba Scego beschreibt darin symbolträchtige Orte und erzählt über ihre koloniale Vergangenheit; Rino Bianchi fotografiert sie gemeinsam mit Erben dieser Geschichte. Das Ergebnis ist eine narrative und visuelle Konstruktion eines dekolonialisierten, multikulturellen, Inklusion anstrebenden Italien, wo jede_r Staatsbürger_in endlich sie/er selbst sein könnte.


Eine Veranstaltung in der Reihe In the Belly of Fascism and Colonialism von Annalisa Cannito.
Eine Zusammenarbeit zwischen dem Künstlerhaus Büchsenhausen und dem Italien-Zentrum der Universität Innsbruck.


Igiaba Scego, *1974 in Rom, ist Autorin und Erziehungswissenschafterin mit Schwerpunkt Postkolonialität. Sie schreibt regelmäßig für Zeitungen und Zeitschriften, u.a. Pubblico, L'Espresso, Il Manifesto, Repubblica-cronaca di Roma und Internazionale. Sie ist Autorin des Jugendbuchs La nomade che amava Alfred Hitchcock (dt. Die Nomadin, die Alfred Hitchcock liebte), der Romane Rhoda und Oltre Babilonia (dt. Jenseits von Babylon) sowie Herausgeberin des Erzählbandes Italiani per vocazione (dt. Italiener durch Veranlagung) und Quando nasci è una roulette (dt. Die Geburt ist ein Roulette, gemeinsam mit Ingy Mubiayi), einer Reportage über Kinder von Migrant_innen. Außerdem erschienen Beiträge in diversen Anthologien wie Pecore Nere (dt. Schwarze Schafe) und Amori Bicolori (dt. Zweifarbige Liebe). Für ihr Buch La mia casa è dove sono (dt. Mein Zuhause ist da, wo ich bin, 2010), erhielt sie den Internationalen Literaturpreis Mondello 2011.

Rino Bianchi und Igiaba Scego: Roma Negata – Percorsi postcoloniali nella città, Ediesse, Rom 2014

wichtiger Hinweis:
Aufgrund von Krankheit findet die Veranstaltung leider nicht statt.
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Courtesy ©2015 RINO BIANCHI

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Weblinks:
http://nelventredelfascismo.noblogs.org/
http://www.uibk.ac.at/italienzentrum/index.html.de