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Labor: Events 2013/14

The Index of the Subject: Political Formation and Artistic Practice

Diskussionspanel mit Sezgin Boynik, Carles Guerra, Slobodan Karamanić und John Roberts
Fr 13. 06. 2014, 19.00, KUNSTPAVILLON


Die Podiumsdiskussion The Index of the Subject: Political Formation and Artistic Practice befasst sich mit Fragen in Bezug auf die Widersprüchlichkeiten politischer Formierungen in konzeptkünstlerischen Praktiken. Den Ausgangspunkt für die Diskussion bilden Theorie und Praxis der Konzeptkunstgruppe Art & Language (A&L). Mit besonderem Augenmerk auf die Indexierungspraxis von A&L wird das Panel eine Aktualisierung von bestimmten, dieser Praxis impliziten Themenkomplexe versuchen, wie etwa die Autonomie der Kunst, die heuristische Wirkung und politische Dimension sprachbasierter Konzeptkunst, die Widersprüchlichkeiten einer Indexierung und diesbezügliche Zusammenhänge mit der Theorie des Subjekts, Fragen zur Bildung von Slogans oder der kollektiver Verwaltung bzw. Selbstverwaltung.

Sezgin Boynik, Moderator der Diskussion, wird einen Einblick geben in seine als Fellow im Künstlerhaus Büchsenhausen unternommene Forschungsarbeit zur künstlerischen Praxis von Art & Language, insbesondere im Hinblick auf deren Begegnung mit der jugoslawischen Konzeptkunstszene im Jahr 1975. Daneben wird er auch die allgemeine formale Frage des Umgangs mit theoretischen und politischen Problemen mittels künstlerischer Praktiken ansprechen. John Roberts und Carles Guerra werden in ihrer Funktion als Experten für Art & Language und Konzeptkunst im Allgemeinen die theoretischen, politischen und gesellschaftlichen Dimensionen der Indexierungspraxis von A&L erläutern. Der Philosoph Slobodan Karamanić wird die Theorie von Slogans als eigenständige und kreative Sprache der politischen Praxis vorstellen, mit besonderem Augenmerk auf die sozialistische Selbstverwaltung im ehemaligen Jugoslawien.


Eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts The Art of Slogans von Sezgin Boynik.


Die Sprecher:

Slobodan Karamanić promovierte an der Ljubljana Graduate School of the Humanities. Er studierte und arbeitete an den Universitäten von Belgrad, Tromso, New York und Konstanz. Mitherausgeber (gemeinsam mit Danile Suber) von Retracing Images: visual culture after Yugoslavia (Brill, 2012). Seine Forschungsschwerpunkte sind soziale und politische Theorien, Subjektivitätstheorien, Visual Studies, politische und kulturelle Geschichte Jugoslawiens und des Balkans.

Carles Guerra lebt und arbeitet als Kurator und Kunstkritiker in Barcelona. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit den dialogischen Aspekten visueller Kultur. Bis vor kurzem war Carles Guerra Chef-Kurator des Museums für Zeitgenössische Kunst (MACBA) in Barcelona. Von 2009 bis 2011 leitete er La Virreina Centre de la Imatge, Barcelona.

John Roberts ist Professor für Kunst und Ästhetik an der Universität von Wolverhampton und lebt in London. Veröffentlichungen (Auswahl): The Art of Interruption: Realism, Photography and the Everyday, The Philistine Controversy (mit Dave Beech), Philosophizing the Everyday und The Necessity of Errors. Außerdem regelmäßige Beiträge in diversen Zeitschriften wie Radical Philosophy, Oxford Art Journal, Historical Materialism, Third Text und Cabinet magazine.


Veranstaltungsort:
KUNSTPAVILLON
Rennweg 8a
6020 Innsbruck