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Fellows: Archiv

Dominique Hurth

Fellow 10/2012 - 06/2013


foreword (language in the darkness of the world through inverse images)

Dominique Hurth interessiert sich in ihrer Praxis in den Formaten Ausstellung, Publikation und Lesung für das Einrahmen und das Lesen von Objekten und Ereignissen, in denen historische Narrative sich nicht linear (ent-)falten und, in die visuelle und textuelle Sprache der Künstlerin übersetzt, abstrahiert und absorbiert, sich darin erneut manifestieren. Der Ausgangspunkt neuer Arbeiten ist oft eine Geschichte von einem bestimmten Ort oder in einem bestimmten Bild, die sich von Neuem in Dokumenten, Archiven und Ausstellungsdisplays fortschreibt, indem sie die Einheit des Objekts im Raum hinterfragt, als ob sie von der subjektiven Stimme persönlicher Narrative begleitet wäre.

Dominique Hurths Projekt in Büchsenhausen besteht in dem materiellen und textuellen Schreiben des Vorworts zu ihrem Künstlerinbuch mit dem Titel language in the darkness of the world through inverse images im Format einer Ausstellung. Das Buch entsteht als eine Montage von Bildern, die Hurth im Laufe der Jahre gesammelt und zum Teil als Quell- oder Referenzmaterial für ihre skulpturalen Arbeiten, Texte und Installationen verwendet hat. Dabei geht es wesentlich um die Entfaltung der Idee des Quellmaterials als semantischer Hintergrund für die eigene skulpturale und visuelle Kunstpraxis. Das Vorwort als Ausstellung wird vorhandene mit neuen Arbeiten verbinden und in der Zusammenstellung das Augenmerk auf das Auftauchen und Verschwinden der Quellmaterialien in den Objekten legen. Das Interesse gilt dem besonderen Moment, an dem das Quellmaterial verschwindet und die Skulptur, die Zeichnung, der Text des Objekts zu Kontainern semantischer Aufbewahrung werden: zu neuen Formen und eine neue Welten, losgelöst von ihren Ursprüngen.


Dominique HURTH, *1985 in Colmar (F), lebt in Berlin. Studium an der Saint Martin's School of Art, London (BA 2005), an der Universität der Künste Berlin (Kunst im Kontext, MA 2007) und an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris (MA Visual Arts 2009). Fine Art Researcher an der Jan van Eyck Academie in Maastricht (2010-11). Jüngste Ausstellungen: La Triennale – Intense Proximity, kuratiert von Okwui Enwezor, Palais de Tokyo Paris (2012), Aber wir sind der sprache scheißegal, Archive Books Berlin (gemeinsam mit Scriptings, Achim Lengerer).
http://www.dominiquehurth.com


Veranstaltungen:

Start up Lectures 2012/13
Dominique HURTH: Séance de lecture
Fr 19.10.2012, 19 Uhr

Produktive Anordnungen
Kevin DOOLEY | Marcel HILLER | Dominique HURTH | David RYCH
Ausstellungseröffnung im Rahmen der Premierentage 2012
Fr 09.11.2012, 18 Uhr

Séance de Lecture
Dominique HURTH, Dave TOMPKINS, Vasilis MARMATAKIS
Performative Lesung und Diskussion
Fr 15.03.2013, 19 Uhr

COLLECTIVITY MATTERS
J. K. BERGSTRAND-DOOLEY, Dominique HURTH, Marcel und Anna (Mac), David RYCH
Abschlussausstellung kuratiert von Andrei Siclodi
14.06. – 27.07.2013, KUNSTPAVILLON

foreword (language in the darkness of the world through inverse images)
Dominique HURTH
Ausstellung
14.06. - 26.07.2013

Dominique HURTH: Reading und Künstlergespräch
Eine Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung foreword (language in the darkness of the world through inverse images) von Dominique HURTH
Do 27. 06. 2013, 21 Uhr
hp2012hurth1.jpg
Dominique Hurth / language in the darkness of the world through inverse images / Buchcover, 2012