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Fellows: Archiv

Judith Fischer & Claudia Hardi

Visual Arts Fellows 04 - 06/2005

PREDATORY INFORMATION SEQUENCES. NEW GAMES NEW PLAYERS
Sequence 1: The Shining

Skriptische Rauminszenierung
Dienstag 21.06.2005, 20.00


"eine produktive allianz eingehen: konstellationen, haunted houses, seltsame protagonistinnen, sonderbare faehigkeiten,wunderbare beschaeftigungen, kurzschluesse, theorien, bildersammlungen, der umgang mit leichen, schwedischer suicide metal, labyrinthe, etwas voellig uebersehen, panoramen und plagiate, die nacht auf dem ruecken, phantome, der geist des fuji, and: who is johnny?

the process of cooperative research as travelling into fact & fiction and the multitudes of distortions that happen in transference and narration. we leave traces, collect material and re fabricate content into our own spatial scriptures."
(Judith Fischer, Claudia Hardi)

Judith Fischer und Claudia Hardi zeigen zum Abschluss ihres dreimonatigen Arbeitsaufenthaltes im Künstlerhaus Büchsenhausen die gemeinsam konzipierte Skriptische Rauminszenierung Predatory Information Sequences. New Games New Players - Sequence 1: The Shining.

Das Interesse an aktuellen Phänomenen und Strategien von Wissensaneignung und -Verarbeitung ist die Grundlage für diese Kooperation - bei durchaus unterschiedlichem professionellem Hintergrund der beiden Künstlerinnen. Sequence 1: The Shining ist eine Recherche, deren Ausgang als ungewiss, deren Output als transitorisch, ausschnitt- und - paradoxerweise - modellhaft bezeichnet werden kann. Sequence 1: The Shining nimmt den gleichnamigen Spielfilm von Stanley Kubrick als konkrete Referenz und Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen. Die Aufmerksamkeit bewegt sich prozesshaft auf komplexen audio-visuellen Sprach- und Bildwahrnehmungspfaden - eine Durcharbeitung medialer quellen (Bücher, Filme, Musikvideos, Webseiten). Diese Feldforschungen visualisieren und manifestieren sich in einer skriptischen Rauminszenierung: labyrinthisch angeordnete Zeichenketten und skulpturale Elemente interagieren mit Screenstills/Screenshots, Aufzeichnungen und einer fragilen Behausung, in der Forschungsreisen akustisch eingefangen werden.

Die Besucher/innen sind eingeladen, sich mit ihrem eigenen Erfahrungshorizont in dieser Zone aufzuhalten.


Judith Fischer (*1967, Hallstatt/A) ist als Schriftstellerin in verschiedenen Feldern taetig (Theorie, poetische Gebäude, Installation/Kunst, Horror/Film). Diplom in Philosophie und Medientheorie. Postgraduate Studies an der Jan van Eyck Academie, Maastricht und am Bauhaus Kolleg, Dessau. Publikationen und Projekte u.a. „Vampiric”, 2002; „I saw her. I saw her”, 2003; „Predator & Prey”, 2004. Film: „Dark.Reading”, 2005.

Claudia Hardi (*1969, St.Gallen/CH). Arbeitet als Computerkünstlerin, Informationsdesignerin und Internet Researcherin in Maastricht. In ihrer Arbeit untersucht sie die Zusammenhänge und Wechselbeziehungen der Geschichte der Popkultur, der Computerwissenschaften und der Comic- und Gamekultur. Studium des Staedtebaus, der bildenden Kunst und der neuen Medien. Jüngste Projekte u.a. „As We May Think Database”, 2004-2005, „Dream Machines” 2005.


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