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Fellows: Archiv

Flavio Cury

Visual Arts Fellow 08 - 10/2005

TRUE TRAGEDY
Videoinstallation
Do 27.10.2005, 19.00

Der Verlust der kulturellen, sozialen und menschlichen Identität ist ein zentrales Thema in der arbeit Pier Paolo Pasolinis, die auch das Hauptbezugspunkt für Flavio Curys Videoinstallation True Tragedy bildet. Nach Pasolini markieren die 1950er Jahren, durch den zunehmenden Einfluss des Kapitalismus, den Beginn einer neuen gesellschaftlichen Dynamik, die, erzeugt durch politischen Tatsachen, sich von einer paläo-industriellen hin zu einer neokapitalistischen Welt, die sich auf eine extreme Technokratie zubewegt. Cury greift diese Kritik an der „Verbürgerlichung” auf, indem er einen Ausschnitt aus Pasolinis film „Teorema” neu interpretiert. Der Identitätsverlust bedeutet nun auch die Gleichschaltung der Bedürfnisse, die Verzerrung der Modelle, die ursprünglich aus einem kollektiven Mythos entstanden sind - also aus einem realen Bedürfnis - zu Konsummodellen aus der Massenproduktion.


Flavio Cury (*1973), Kunststudium an der University of Campinas, São Paulo (Brasilien). Jüngste Ausstellungsbeteiligungen: „Panorama 6”, Le Fresnoy studio national des arts contemporains; Musée Matisse, Le Chateau Cambrésis und bei dem internationalen Videofestival in Bochum. Flavio Cury lebt und arbeitet in Frankreich.

http://www.lefresnoy.net/fcury


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