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Labor: Events 2012/13

Start up Lectures 2012/13

Kevin DOOLEY | Marcel HILLER | Dominique HURTH | David RYCH
Fr 19.10.2012, 19.00


Das Internationale Fellowship-Programm für Kunst und Theorie stellt im Jubiläumsjahr 2012/13 Projekte vor, die das Potenzial kollektiven Handelns aus unterschiedlichen Perspektiven ausloten. Die vier StipendiatInnen Kevin DOOLEY, Marcel HILLER, Dominique HURTH und David RYCH wurden aus knapp 200 Bewerbungen nach einem zweistufigen Bewerbungsverfahren von einer Jury bestehend aus Andrei Siclodi (Kurator, Leiter des Künstlerhauses Büchsenhausen), Astrid Wege (Kuratorin der European Kunsthalle Köln, Mitglied des Fachbeirats im Künstlerhaus Büchsenhausen) und Axel Wieder (Kurator an der Arnolfini Gallery in Bristol) eingeladen, in Büchsenhausen an den von ihnen vorgeschlagenen Projekten zu arbeiten.

Kevin DOOLEY widmet sich in Büchsenhausen der Arbeit an Art Workers Inquiry part two: Spectres, einem künstlerisch-investigativen Projekt, in dessen Mittelpunkt die Figuren der/des „aufstrebenden KünstlerIn” und der „aufstrebenden Wirtschaft” als Produktionsformen unsichtbarer Arbeit stehen. Marcel HILLER schlägt eine umfassende Beschäftigung mit der kollektiven Arbeitsweise der von ihm gegründeten Magicgruppe Kulturobjekt vor. Im Mittelpunkt steht hier die Reflexion der Begriffe „Kollektivität“ und „Institution“, exemplifiziert an der eigenen Praxis. Dominique HURTHs Projekt besteht in dem materiellen und textuellen Schreiben des Vorworts zu ihrem Künstlerinbuch mit dem Titel language in the darkness of the world through inverse images im Format einer Ausstellung. Das Vorwort als Ausstellung soll vorhandene mit neuen Arbeiten verbinden und in der Zusammenstellung das Augenmerk auf das Auftauchen und Verschwinden der Quellmaterialien in den Objekten legen. David RYCH schließlich arbeitet an dem Film Border Act. Dabei geht es um ein Casting für ein Filmprojekt: Gesucht werden LaiendarstellerInnen für zu besetzende Rollen als illegale MigrantInnen. Dabei geht es, wie Rych betont, insbesondere darum, Rahmenbedingungen zu schaffen, welche den beteiligten ProtagonistInnen den Raum bietet, um Aspekten ihrer Persönlichkeit und damit verbundenen sozialen bzw. politischen Standpunkten nachzugehen, wobei sich freier Handlungsverlauf in den fiktionalen Rahmen des Projektes eingliedern soll.

Im Rahmen der Einführungsveranstaltung, den Start up Lectures, stellen die KünstlerInnen sich und ihre Projektvorhaben für die kommenden Monate vor. Im Anschluss an die Präsentationen laden wir zu einem kleinen Buffet.

Kevin Dooley: Disturbing Distribution - On Non-Emerging Artists and Art Dropouts

Marcel Hiller: Magicgruppe Kulturobjekt und das Reflexionstool Kollektivität

Dominique Hurth: Séance de lecture

David Rych: Performing the Real