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Labor: Events 2009/10

Ana HOFFNER: Transitional EUROPA

Lectureperformance
Di 19.01.2010, 19.00

Der Serbe als Gegenstand europäischer Betrachtung ist grausam, gewalttätig und unzivilisert, er wird mit einer brutalen Sexualität assoziiert und als Vergewaltiger gekennzeichnet, außerdem als Alleinverantwortlicher für Kriegsverbrechen der 90er Jahre herangezogen.

Zu der langen Liste an serbischen Verbrechen tritt in der Gegenwart der homophobe Übergriff, er wird seit der Beograd Pride 2001 benutzt, um die ganze Gesellschaft als undemokratisch, unterentwickelt und nicht EU-reif zu markieren. Während der serbische Homophob als unrettbar stigmatisiert wird, sollen serbische Queers hingegen in die europäische Familie aufgenommen werden. Die Aufspaltung der Bevölkerung in Opfer und Täter dient als Basis für legitimierte Eingriffe seitens der EUropa in politischer, sozialer und vor allem wirtschaftlicher Hinsicht.

Die Lecture Performance untersucht, wie anhand von Homonormativität und Queersein, die als sexuelle Ausnahmezustände eingesetzt werden, ein europäischer Einheitsraum konstruiert wird, der grenzenlose Ausbeutung osteuropäischer Regionen für die Zukunft sicherstellt.


Eine Veranstaltung in der Reihe QUEERE PERSPEKTIVEN IN UND AUF EUROPA von Ana Hoffner.