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Labor: Events 2003 - 2006

FLIM fürs Ohr

Ein Abend rund um Filmmusik und Filmton
Mi 03.05.2006, 19.00

Die Filmzeitschrift Flim widmet sich am 3. Mai 2006 dem selten beachteten Teil der Audiovision, dem Ton.

Amadeus Bodis, Lunatic Synchron München, führt das Handwerk des Geräuschemachers vor. Ein Geräuschemacher, oder Foley Artist, vertont im Studio jene Szenen nach, bei denen der Originalton nicht verwendet werden kann. Amadeus Bodis wird über seine arbeit als Geräuschemacher sprechen und danach live eine Filmsequenz nachvertonen.

Der Jazzmusiker Alexander Goidinger begleitet instrumental die Schauspielerin Nicole Karlinger, um den wechselseitigen Einfluss von Schauspiel und Musik deutlich zu machen. Sie zeigen, wie verschiedene Musik die Wirkung des Schauspiels beeinflussen kann bzw. Unterschiedliches Schauspiel die Musik verändert.

Es werden folgende Filme gezeigt, in denen Musik einen hervorgehobenen Stellenwert hat und das Bild in einem speziellen Verhältnis zur ungewöhnlichen Musik steht:

Flim, ein Film von Markus Binder, Frontmann der Band Attwenger, bei dem er experimentelle Super-8-Aufnahmen mit den Klängen einer Pekingoper verbindet.

Material Slow Motion, Videobilder von Erwin Feyersinger, Verena Finkenstedt und Heinz Kamutzuki zu Musik von Wolfgang Mitterer. Bilder, die versuchen die Musik zu untermalen, zu kontrastieren und um eine eigene Welt zu erweitern.

DJ San umrahmt den Abend mit bekannten und unbekannten Stücken aus Soundtracks.



Flim – Zeitschrift für Filmkultur

Flim ist ein Zeitschriftenprojekt, das sich intensiv und hintergründig mit dem bewegten Bild beschäftigt. Ganz persönliche Emotionen und Erkenntnisse haben dabei ebenso Platz wie analytische Gedanken. Durchdachtes Design unterstützt die Texte, die sich mit Themen aus der großen Weite des Films auseinandersetzen. Handgezeichnete Illustrationen, fotografische Arbeiten und das offene Layout, das den Texten Platz zum Atmen gibt, gehören zum Gesamtkonzept von Flim.

Flim ist der Versuch, der professionellen Stromlinienförmigkeit in der Filmberichterstattung ein innovatives und individuelles Gegenstück zu bieten. Flim erweitert die Landschaft der deutschsprachigen Filmzeitschriften um eine neue Nische. Flim verwischt Genregrenzen der Textproduktion und regt zu einer ernstzunehmenden Betrachtung der Einflüsse und Auswirkungen, die Film auf unser Leben hat, an.

Die aktuelle Ausgabe 01/2006 widmet sich unter anderem dem selten behandelten Themenkomplex Filmmusik und Ton und nähert sich ihm aus verschiedenen Richtungen an. Ein Versuch, Hörbares zu fotografieren, Gedanken zu ordnen und Gefühle zu Papier zu bringen. Außerdem in Flim 01/2006 Texte über Blaxploitation, Puppenanimation, Lady Snowblood, Kurt Kren, Bollywood in Barcelona und vieles andere mehr.


Flim erscheint zweimal im Jahr, wird vom Innsbrucker Studienverlag vertrieben und ist im Buchhandel, in Programmkinos und Musikläden erhältlich.


http://www.flim.at/
http://www.studienverlag.at/
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Schlag in die Magengrube