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Labor: Events 2003 - 2006

Katja Eydel | Laura Garbstiene | Alison Gerber

Abschlusspräsentationen
Di 21.11.2006, 19.00

Das Künstlerhaus Büchsenhausen lädt zur Präsentation und Diskussion der Projekte ein, an denen die Fellows des internationalen Stipendienprogramms für visuelle Künste und neue Medien im Künstlerhaus Büchsenhausen in den Monaten September - November 2006 gearbeitet haben:


Katja Eydel: Büchse
Projektpräsentation

Das Schloss Büchsenhausen in Innsbruck verdankt seinen Namen der ehemals angegliederten Geschützgießerei, deren technische Fortschrittlichkeit und Wissensmonopol im 16. Jh. Von größter machtpolitischer Bedeutung war. Im 17. Jh. War in büchsenhausen eine Bierbrauerei, im 19. Jh. Eines der ersten öffentlichen Schwimmbäder Innsbrucks untergebracht. Heute beherbergt das schloss unter anderem das Künstlerhaus. Katja Eydel hat hier an einer Collage auf der Basis von Recherchen zum Büchsenhausen-Komplex gearbeitet, die ästhetische Schichten durch die Historie hindurch - und sie zitierend - entblättert. Die Präsentation geht folgenden Fragen nach: wie schreibt sich Geschichte und wollen in Form und Inventar eines solchen Gebäudes nieder? Wie wird formal repräsentiert, was kann sichtbar und lesbar gemacht werden?

Wir danken der Firma Alpine Luftbild Gmbh Innsbruck für die zusätzliche Unterstützung des Projektes von Katja Eydel.
http://www.alpine-luftbild.at


Laura Garbstiene: Fire
Projektpräsentation

Laura Garbstiene begann im vergangenen Jahr an einem Projekt zu Sprache und Wahrnehmung zu arbeiten, indem sie Fremdsprachen als Werkzeug zur Erkundung von neuen Formen der Kommunikation und zwischenmenschlichen Beziehungen einsetzte. Durch das Sprechen und Singen in ihr unverständlichen Sprachen untersucht die Künstlerin einerseits ihre persönlichen Grenzen, durch die Darstellung von 'Identität' sucht sie andererseits nach Symptomen der (Miss)Kommunikation in der Gesellschaft. In Innsbruck beabsichtigte die Künstlerin, eine Video-Performance zu produzieren, in der sie Elemente aus einem jiddischen und einem NS-Propagandafilm vermischen wollte (Michal Waszynskis 'The Dybbuk', und Leni Riefenstahls 'Triumph des Willens'). Im Rahmen ihrer Präsentation wird Garbstiene über das Projekt sprechen und über die Umstände, die zu dessen Absage führten.

Der Arbeitsaufenthalt von Laura Garbstiene im Künstlerhaus Büchsenhausen wurde unterstützt von Kultur Kontakt Austria.
http://www.kulturkontakt.or.at

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Alison Gerber: Klassifikation der Künstlerinnenarbeit
Buchpräsentation und Diskussion

Seit 2004 untersucht und dokumentiert Alison Gerber die Arbeitsprozesse von Künstlerinnen mit dem Ziel, ein Klassifikationssystem für diese Tätigkeiten zu entwickeln. In ihrer Arbeit interessiert sich Gerber für die Ideen und Schlüsse, zu denen ein Betrachter angesichts eines neuen Kunstwerks gelangen könnte. Mit dem gegenwärtigen Projekt untersucht die Künstlerin Fragen zu Positivismus und professionalisierung, die Verhältnisse zwischen der Gegenwartskunst und anderen Disziplinen sowie die ambivalenten Prozesse der Sichtbarmachung von Unbekanntem. Gerber hat im Rahmen ihres Stipendiums ein Buch produziert, das ihre Klassifikation der Künstlerinnenarbeit umreißt und als Handbuch für Künstlerinnen zur Katalogisierung der eigenen Arbeit angelegt ist. Leserinnen, denen das buch zufällig in die Hände fällt, würden annehmen, dass es für den professionellen Gebrauch gedacht ist. Die Publikation wird an öffentliche und akademische Bibliotheken weltweit verteilt.

Das Buch:
Alison Gerber, 'Artists' work classification'. Herausgeber: Künstlerhaus Büchsenhausen, Innsbruck 2006. EAN: 9783902002129, Library of Congress call number: n7433.4 .g47 a7 2006.


Wir danken der Stadt Innsbruck für die besondere Förderung des Projekts von Alison Gerber.


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