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Labor: Events 2007 - 2009

Auto/pathographies - (Selbst-)Darstellung des Krankseins in der zeitgenössischen Kunst.

Ausstellung im Kunstpavillon, kuratiert von Tamar TEMBECK
Fr 03.07. – Fr 14.08.2009
Concluding Presentation im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Do 02.07.2009


Als Abschluss ihres Fellowships im Künstlerhaus Büchsenhausen kuratiert Tamar Tembeck die Ausstellung Auto/pathographies (Auto-/Pathografien) - (Selbst-)Darstellung des Krankseins in der zeitgenössischen Kunst.

Teilnehmende KünstlerInnen: Carl Bouchard, Pascal Dufaux, Chantal DuPont, Angela Ellsworth & Tina Takemoto, Christina Lammer, Susan Markisz, Pam Patterson, Jo Spence, Jo Spence & Terry Dennett

Anhand der Medien Fotografie, Performance und Video widmet sich die Gruppenausstellung Auto/Pathografien Fragen der Identität und (Selbst)Darstellung im Angesicht der Krankheit. Die Ausstellung, die Werke von Künstlern aus Kanada, den Vereinigten Staaten, Großbritannien und Österreich aus den beiden vergangenen Jahrzehnten versammelt, bietet sowohl einfühlsame als auch kritische Einblicke in die Art und Weise, wie Krankheit persönliche Lebenswege und zwischenmenschliche Beziehungen neu definiert.

Obwohl autopathographischen Themen in den visuellen und darstellenden Künsten der letzten 25 Jahre zunehmend Aufmerksamkeit zuteil wird, haben sich nur wenige Ausstellungen direkt mit diesem virulenten Thema beschäftigt. Auto/Pathografien ist die erste internationale Gruppenausstellung, die individuelle und kollaborative Darstellungen von physischer Krankheit aus verschiedensten Disziplinen spezifisch unter die Lupe nimmt. Die ausgewählten Werke werden darüber hinaus zum ersten Mal in Österreich ausgestellt.

Unter diesen sind auch einige seltene Bilder aus dem Jo Spence Memorial Archive. Spence war nicht nur eine große Retrospektive im Jahr 2005/2006 gewidmet, ihre autopathografische Serie The Picture of Health? wurde zudem auf der Documenta 12 (2007) präsentiert. Auto/Pathografien schließt ihre letzten fotografischen Untersuchungen zum Thema Sterblichkeit aus der Serie The Final Project mit ein, die bisher nur in Finnland und Großbritannien zu sehen waren.

Darin, und in allen anderen in der Ausstellung präsentierten Werken, wird die Krankheit zu einem Ort der aktiven ästhetischen, politischen und sogar metaphysischen Auseinandersetzung – einer Auseinandersetzung, deren Implikationen schlussendlich weit über die individuelle persönliche Erzählung hinausweisen.





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Jo Spence & Terry Dennett: Decaying face, 1991-92. courtesy of the Jo Spence Memorial Archive