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Labor: Events 2007 - 2009

Birgit Schlieps: 14 verschiedene Arten. Geglückte und verunglückte »cross-overs« von Bild und Text, Bild und Ton, Text und Ton

Gespräch und Präsentation mit Bernhard Kathan
Di, 02.12.2008, 19.00

Im Rahmen ihres Projektes TRANCEMODERNE hält Birgit Schlieps eine Präsentation und eine Diskussion mit dem in Innsbruck lebenden Kulturhistoriker, Autor und Künstler Bernhard Kathan.

Birigt Schlieps und Bernhard Kathan zeigen und lassen hören:

Film/Videobeispiele:
* "Regen", s/w, 12 min, 1929 von Joris Ivens mit der Filmmusik "14 Arten den Regen zu beschreiben", 1941 von Hanns Eisler.
* "Aktau-Schewtschenko ... und diese Stadt, das war eine grossartige Idee. Nichts gab es hier am Anfang, es war eine einzige Wüste", 2000/2002, Video, DV Pal/Ton, 24’. dt.-russ., engl. Untertitel von Birgit Schlieps / SARS.

Hörbeispiele:
* "Das Wirtshaus zur Hand des Gehenkten", 2008, ein Hörstück von Bernhard Kathan (Text über Transplantationen, Zusammengefügtes aus Märchen, Zeitgeschichtlichem und Wissenschaftlichem) und Manuela Kerber (Musikkomposition, Vertonung). Sprecherin: Sophie Wendt. Regie: Martin Sailer. Tonmeister: Michael Mangweth.
* "Hungerkünstler", ORF Kunstradio 2008, ein Hörstück von Bernhard Kathan.
* "Kein rosenfarbenes Blut. Wer soll sich denn erbarmen?", Feldkirch 2006, ein Hörstück von Bernhard Kathan. Vertonung: Wolfgang Lindner.
* "Eins ist Gott. Sechs Leben hat meine Geliebte. Für den Transport lebender Tiere zur Tötung hat der Landeshauptmann zu sorgen", Innsbruck/Kunstradio 2002, ein Hörstück von Bernhard Kathan. Musik: Günther Zechberger.


Mit TRANCEMODERNE führt Birgit Schlieps in Büchsenhausen eine Arbeit fort, für die sie in einer Langzeitbeobachtung seit mehreren Jahre recherchiert. Das konkrete Areal ist die ehemals sowjetische, modernistische Idealstadt Aktau in der kasachischen Steppe am Kaspischen Meer. Der Prozess der Bildproduktion verschiedener Zeiten und Perspektiven der Moderne in Verbindung mit der Stadt wird zum Thema des Bildarchivs. Das Experiment gilt den Bild – Text, Text – Bild Relationen, die das Archiv in Erscheinung treten lassen.

Bernhard Kathan zitiert in einer Interviewgeschichte mit Frau Stern, einer Hörspielautorin, den Science-Fiction-Autor und Textmontage-Artisten J.G. Ballard: Flächen schneiden sich: auf einer Ebene die Welt der öffentlichen Ereignisse – ein Anschlagbrett, auf dem Kap Kennedy und Vietnam nachgeahmt sind. Auf einer anderen Ebene die unmittelbare persönliche Umgebung, der Rauminhalt zwischen meinen ineinandergehakten Händen, die Geometrie meiner eigenen Körperhaltungen, die Zeitwerte, die dieses Zimmer enthält, der Bewegungsraum der Highways und Treppenaufgänge, der Winkel zwischen diesen Wänden. Auf einer dritten Ebene die Innenwelt der Psyche. Wo diese Flächen sich schneiden, werden Bilder geboren.


Eine Veranstaltung in der Reihe TRANCEMODERNE von Birgit Schlieps.


Bernhard Kathan ist Kulturhistoriker, Autor, Bildender Künstler und Leiter des hidden museum (http://www.hiddenmuseum.net). Publ. u.a.: Vom Mangel zum Überfluss (2008), Strick, Besamungsset, Badeanzug. Ein Nachruf auf die kleinbäuerliche Kultur (2005), Das Elend der ärztlichen Kunst (2003).




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