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Labor: Events 2007 - 2009

Cristian Rusu: Pavillon Tyrol

Permanente Installation auf der Büchsenhausen-Terrasse
Di 03.07.2007, 20.00

„Ich begreife das Klischee als ein spezialisiertes Mittel zur Verbreitung von Informationen.“
(Cristian Rusu)

Das Klischee entsteht aus der Notwendigkeit der Effizienz in der Kommunikation und hat zwei Funktionen: Es lagert die Summe der Informationen über das System, das es hervorgebracht hat (konstruktiver Aspekt) und entblößt andererseits semantisch dieses Summum, indem es sich wiederholt reproduziert; diese Eigenschaft führt zur Abnutzung der Information (destruktiver Aspekt).

Klischees werden meist als zweidimensionale Vorstellungsbilder begriffen. Kann nun aber die dreidimensionale Struktur des Raumes auch zum Raum-Klischee werden? Auf welche Komponenten des kollektiven Gedächtnisses muss er treffen, damit ein plastisch-visuelles System entsteht, das man als Klischee definieren kann?

Die Objektinstallation auf der Terrasse des Künstlerhauses Büchsenhausen versucht, Antworten auf diese Fragen zu formulieren. Sie ist das Ergebnis der Beschäftigung mit dem vorgefundenen Bilder- und Imaginationsreservoir der Tiroler alpin-urbanen Umgebung und gewissermaßen dessen Kommentar – ein komponiertes Gesamtbild, konstituiert als Raum für ein Klischee.


Eine Veranstaltung in der Reihe Der Klischee-Raum von Cristian Rusu.


Cristian Rusu arbeitet an einer praktischen Phänomenologiekritik des öffentlichen Raumes. Er ist Mitglied der Künstlergruppe Duo van der Mixt (zusammen mit Mihai Pop) und lebt als Künstler, Bühnenbildner und Dozent in Cluj, Rumänien.


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